Pizzaring mit Ziegenfrischkäse – Thermomix Rezept

PizzaringSchon ein ganzes Weilchen gab es nichts Neues mehr in meiner Blog-Kategorie Gutes aus der Küche, das muss sich jetzt ganz schnell ändern. Es ist ja nicht so, dass ich nichts ausprobieren oder kochen würde, aber meist sitzen einige hungrige Mäuler am Tisch und warten auf das Essen. Wenn ich dann das Essen erst mal wieder vom Tisch ziehe um noch mal schnell Fotos machen zu können, kann die Stimmung ganz schnell kippen. 😉

Jetzt habe ich es aber geschafft und vor der Raubtierfütterung ein bisschen fotografiert. Vielleicht habt ihr ja Lust und backt euch schon ganz bald euren eigenen Pizzaring mit Ziegenfrischkäse.
Wie ich zu der Idee mit dem Ziegenfrischkäse kam, möchte ich euch vorab noch kurz erzählen. Oft bekommen wir Blogger ja Anfragen um verschiedenste Produkte von Firmen vorab zu testen und vorzustellen. In den meisten Fällen passt es nicht zum Blog oder zu mir und ich lehne die Angebote ab. Da ich aber ein großer Ziegenkäsefan bin und ich von der Firma snofrisk.de gefragt wurde deren neuen Ziegenfrischkäsesorten zu testen, habe ich nicht Nein gesagt.
Als das Paket ankam, fand ich 5 verschiedene Sorten vor: Natur, Dill, Meerrettich, rote Zwiebeln & Thymian und Pfifferlinge

Pizzaring

Bevor ich lange darüber nachgedacht habe, was ich daraus kochen möchte, habe ich die erste Packung (Meerrettich) direkt geöffnet und mit Rohkost gedippt. Einfach superlecker sage ich euch. Die “Ziege” schmeckt nicht extrem hervor, sondern sehr mild. Auch der Meerrettich ist ganz dezent eingesetzt worden. Da ist so ein Becherchen wirklich schnell geleert. Als zweites gab es bei mir den Käse mit Pfifferlingen und was wirklich überraschend war, es schmeckt nach Pfifferlingen!!! Ja ganz genau, nicht künstlich. Liegt wahrscheinlich daran, dass nur natürliche Gewürze und Kräuter eingesetzt werden. Auch der Käse besteht aus 80% Ziegenmilch und 20% Kuhsahne, keine künstlichen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel. Süß ist doch auch die Verpackung oder? Erinnert irgendwie an die Berge Norwegens.

Jetzt kommen wir aber endlich auch zum versprochenen Rezept für den Pizzaring. 🙂

Zutaten Pizzaring:

  • 150g Gouda in Stücken
  • 10g frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 g lauwarmes Wasser
  • 400g Mehl (Typ 550)
  • 1 geh. TL Salz
  • 3 EL + etwas Olivenöl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125g Mozzarella
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Pizzagewürz
  • Pfeffer
  • 150g gekochter Schinken in dünne Scheiben geschnitten

Zutaten Ziegenfrischkäsedip:

  • 2 Dosen Ziegenfrischkäse rote Zwiebeln & Thymian á 125g (z.B. von Snofrisk)
  • 40g Milch
  • Salz
  • Pfeffer

 

Pizzaring

Zubereitung:

  1.  Gouda in den Mixtopf füllen und 3 Sekunden St. 8 zerkleinern, umfüllen
  2. Hefe, Zucker und Wasser in den Mixtopf füllen, 2 Minuten 37°C auf Stufe 2 rühren (dadurch geht der Teig nachher besser)
  3. Mehl, Salz und 3 EL Olivenöl zugeben und 2 Minuten Knetstufe den Teig herstellen. Umfüllen und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (evtl. auch in den Ofen stellen und nur das Licht anschalten, das reicht)
  4. Wer alles komplett im Thermomix machen möchte geht jetzt wie folgt vor: Zwiebel und Knoblauch in den Mixtopf und 3 Sekunden auf St. 5 zerkleinern.
  5. Paprika und Zucchini jeweils in Stücken zugeben, 3 Sekunden auf St. 4 mit Blickkontakt zerkleinern, Stücke wieder nach unten schieben; alles zusammen 3 Minuten bei 100°C St. 1 dünsten
    Ich persönlich brate das Gemüse lieber in der Pfanne an, weil ich das Röstaroma sehr gerne mag, aber das ist Geschmacksache. 🙂
  6. Backofen vorheizen bei Ober-Unterhitze 230°C
  7. Mozzarella klein schneiden und gut abtropfen lassen
  8. Den Hefeteig mit den Händen noch einmal durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Etwa 30×60 cm groß.
  9. Tomatenmark auf den Teig streichen, rundherum immer einen schmalen Rand freilassen.
  10. Den Schinken darauf verteilen, dann das Gemüse darüber geben und zum Schluss den Gouda und Mozzarella daraufstreuen.
    Jetzt noch ganz nach Geschmack mit Pizzagewürz, Thymian und Pfeffer würzen
  11. Die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und von der Längsseite her vorsichtig aufrollen und an den Enden vorsichtig zusammendrücken und so zum Kranz verbinden.
  12. Ein Backblech mit Backpapier bedecken und den Pizzaring darauf legen, mit etwas Mehl bestäuben und in den vorgeheizten Backofen schieben. Sofort auf 200°C runterdrehen. Backzeit ca. 35 – 40 Minuten
  13. Für den Ziegenfrischkäse-Dip: Alle Zutaten für den Ziegenfrischkäsedip in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf St. 3 rühren. Fertig!

Einen guten Appetit wünsche ich euch. 🙂

Pizzaring

Thermomix Rezept für Erdbeer-Ananas-Marmelade

Erdbeer-Ananas-Marmelade

Oh ja, bei uns sind die Erdbeeren los! Ein Teil ist bereits eingefroren und wird über das restliche Jahr zu Erdbeereis verarbeitet. Aber wir sind auch große Marmeladen-Esser, sodass es auch immer viele der guten Beeren in die Gläser schaffen. Neben normaler Erdbeermarmelade ohne Schnickschnack habe ich auch Erdbeer-Rhabarber und, ganz neu ausprobiert, Erdbeer-Ananas-Marmelade eingekocht.

Die Kombination liest sich vielleicht etwas ungewöhnlich, ist aber wirklich superlecker kann ich euch sagen. Der gute Geschmack der Erdbeeren wird durch die leichte Säure und trotzdem Süße der Ananas wirklich noch betont.

Für alle, die es auch ausprobieren möchten, schreibe ich hier das Rezept auf. Wie immer ausgelegt auf den Thermomix, geht aber natürlich auch ohne. 🙂

Zutaten für Erdbeer-Ananas-Marmelade:

  • 700g frische Erdbeeren (die dunkleren sind die besseren)
  • 300g frische Ananas in Würfeln, gut reif und süß
  • 1 Esslöffel Zitronensäure
  • 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Erdbeeren putzen und zusammen mit der gewürfelten Ananas im Mixtopf 10 Sekunden auf Stufe 10 pürieren.
Die Zitronensäure und den Gelierzucker zugeben und ca. 5 Sekunden auf Stufe 4 mischen. Dann 12 Minuten bei 100°C auf Stufe 2 köcheln lassen.
Danach wie gewohnt in saubere Gläser füllen, mit einem Schraubdeckel verschließen und einige Minuten auf einem feuchten Geschirrtuch auf den Kopf stellen. Danach zurück drehen und vollständig abkühlen lassen.

Der Rest, der für ein volles Glas nicht mehr reicht, wandert bei uns gleich in ein kleines Schüsselchen und wird direkt frisch verputzt. 🙂
Am besten auf frischem Brot… Lecker!

Erdbeer-Ananas-Marmelade

Ja und dann wollen die guten Schätze natürlich auch schön verpackt werden, ist doch klar. Dafür kam auch gleich mein neues Prägegerät zum Einsatz, dass ich mir vor einem Weilchen bei Hema geleistet habe. Ich war erst etwas unsicher wegen dem günstigen Preis, aber es funktioniert wirklich tadellos. Und die farbigen Ersatzbänder gibt es auch gleich im Set in verschiedenen Sortierungen. Mussten natürlich auch mit, ist klar. 😉

Für meine Gläschen habe ich aus Scrapbooking-Papier Tags ausgestanzt und mit den geprägten Zutaten-Schildchen beklebt. Aus rotem Seidenpapier etwas größere Kreise ausgeschnitten und mit einer schönen Kordel festgebunden. Tadaaaa, macht doch gleich mehr her oder? 🙂

Erdbeer-Ananas-Marmelade

Und wird auf die Schnelle ein Mitbringsel gebraucht, reicht ein Griff ins Regal und man ist immer gerüstet.

Erdbeer-Ananas-Marmelade

Da alle meine für mich genähten Sachen aktuell noch streng geheim sind, geht heute meine Erdbeer-Ananas-Marmelade zu RUMS und erfreut hoffentlich auch noch andere Schleckermäulchen. 🙂

Liebe Grüße

Sandra

Nikolausaufstrich aus dem Thermomix

Nikolausaufstrich

Ja ihr habt schon richtig gelesen, heute mache ich mit euch einen Nikolausaufstrich und ich habe mich nicht im Monat geirrt. 🙂

Ich bin gerade dabei alles zu entweihnachten, alles muss raus, die ganze Weihnachtsdeko sowieso, aber auch sonst bin ich mal ganz dankbar wenn alles etwas leerer ist bei mir zuhause. Anfang des Jahres mag ich nicht viel Deko und momentan ist mir eh noch nicht nach Frühling, so ein bisschen Winter dürfte schon noch kommen.
Ganz schlimm sind bei uns aber auch immer die Süßigkeitenberge die sich in der Weihnachtszeit so ansammeln. Überall bekommen die Kinder was geschenkt, jeder meint es gut, aber irgendwann ist einfach Schluss und die Schokolade türmt sich in der Küche. Spätestens wenn die sauber aufgebauten Berge dann zu kippen drohen muss gehandelt werden und heute machen wir mal den Anfang. 🙂

Ich zeige euch eine wunderbare Verwertung für Schokonikoläuse, aber ein gut gemeinter Tipp: Macht das am besten ohne eure Kinder, denn diese könnten einen Kreischanfall bekommen, wenn die heiligen Nikoläuse in den Thermomix wandern. 😉

Zutaten Nikolausaufstrich

  • 200g Schokonikoläuse (Schoko-Osterhasen oder jede andere Schokolade die gerade weg muss, gerne auch mit Nuss, Krokant o.ä.)
  • 100g Milch
  • 50g Butter bei Zimmertemperatur
  • evtl. etwas Zimt

 

Zubereitung Nikolausaufstrich

NikolausauftrichStellt die Schoki am besten erst mal 1-2 Stunden in den Kühlschrank, dann lassen sie sich besser zerkleinern und verkleben nicht so sehr das Messer.

NikolausaufstrichJetzt werden die Nikoläuse entkleidet und in groben Stücken in den Mixtopf gegeben.
Es dürfen ruhig verschiedene Schokoladensorten gemischt werden, es kommt immer wieder ein anderer leckerer Geschmack dabei raus.

NikolausaufstrichMixe das ganze jetzt auf Stufe Turbo, bei mir waren es ca. 10 Sekunden. Bei ganz normaler Schokolade geht es nicht so genau, da die Schoki dann sowieso noch geschmolzen wird. Wenn ihr Nuss-Schokolade oder andere mit Stücken habt, ist es eher interessant, dann am besten auf Sichtkontakt mixen. Immer mal wieder stoppen und die Feinheit kontrollieren.

Aber Vorsicht: Wird Schokolade zu lange auf Turbo gemixt, wird sie warm und flüssig. Es kann ganz schnell mit dem Messer verkleben.

NikolausaufstrichJetzt kommen die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf. Der Zimt ist optional, ich mag gerne eine leichte Zimtnote im Nikolausaufstrich, aber das ist Geschmacksache.
Schmelzt alles 3 Minuten bei 50°C auf Stufe 2 und füllt die ganz flüssige Schokolade in ein dicht schließendes Glas und lasst es im Kühlschrank gut auskühlen.

Der Nikolausaufstrich ist sehr lecker auch als N*tella-Ersatz. 😉

Natürlich könnt ihr den Aufstrich auch ohne Thermomix machen, schmelzt einfach alle Zutaten langsam und mit viel Rühren in einem Wasserbad. Aber nicht zu heiß werden lassen, sonst gibt es Schokoklumpen. 😉

Viel Spaß beim Schlecken.

Herzliche Grüße

Sandra

 

P.S. Da die Schoki hauptsächlich von mir verspeist wird, darf sie heute auch zu RUMS. 😉

Duftende Zimtschnecken aus dem Thermomix

Zimtschnecken

Für diese Zimtschnecken sollte eigentlich das Duftbloggen erfunden werden sag ich euch. Einfach himmlisch, das ganze Haus wird von einer feinen Zimtspur durchzogen. Vielleicht gibt es außer mir noch weitere Zimt-Fans, für euch habe ich daher einfach mal mitgeschrieben. 🙂

Und ja, ich bin nicht nur Zimt-Fan sondern auch Thermomix-Fan. In unserem Haushalt gibt es schon seit 2002 einen Thermomix und seit Mai diesen Jahres auch den TM 31 und ich bin sooo glücklich drüber. Ja ich weiß, es gibt seit September wieder ein noch neueres Modell, aber das macht das alte Modell nicht schlechter. 😉
Daher schreibe ich heute das Rezept auch mit Thermomix-Einstellungen, wer keinen hat, kann den Hefeteig aber natürlich genauso ganz normal herstellen.

Hier erst mal alle Zutaten die ihr bereit stellen solltet:

Für den Hefeteig

250g Milch
1 Würfel Hefe
80g Zucker
2 TL Salz
500g Mehl
1 Ei
80g weiche Butter

Für den Belag

50g geschmolzene Butter
Zimt und Zucker nach Geschmack

Glasur

4 EL Puderzucker (am besten selbst gemahlen)
etwas frisch gepressten Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Gebt Milch, Hefe und Zucker in den Mixtopf (3 Minuten / 37°C / Stufe 1 erwärmen). Dann kommt das Mehl dazu, Deckel (oder Tuch) drauf und ohne rühren 15 Minuten gehen lassen. Dann den Rest der Hefeteig-Zutaten in den Mixtopf geben  (2 Minuten / Brotknetstufe) verkneten. Den Teig füllt ihr jetzt in eine große Schüssel und lasst ihn zugedeckt an einem warmen Ort etwa 50 Minuten gehen. (Wer keinen warmen Kachelofen in der Wohnung hat, kann auch gut das Licht vom Backofen anschalten, die Wärme von der Lampe reicht aus)
  2. Der Teig sollte sich jetzt mindestens verdoppelt, eher aber verdreifacht haben. Rollt ihn etwa auf 35×40 cm aus, geht nicht so genau. Den flachen Teig bestreicht ihr jetzt mit der flüssigen Butter, ein bisschen was lasst ihr noch übrig. Zimt und Zucker mischt ihr euch ganz nach Geschmack einfach selbst und streut es über den Butter-Teig. Das Ganze rollt ihr jetzt ganz vorsichtig auf. Man kann von der langen Seite her rollen wie ich es gemacht habe, dann haben die Schnecken weniger Runden, sind dafür mehr. Oder von der kurzen Seite her, haben die Schnecken mehr Runden. Jetzt schneidet ihr etwa 2-3 cm dicke Scheiben ab und legt sie mit der Schnittfläche in eine Springform oder Auflaufform. Möglichst locker, denn sie dürfen jetzt nochmal bis zu einer Stunde gehen und werden dann richtig groß. 😉
    Nach dem Gehen bestreicht ihr die Zimtschnecken noch mit der restlichen flüssigen Butter. (Evtl. nochmal erwärmen) Danach wandern sie bei 190°C etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei Ober-Unterhitze.
  3. Vermischt den Puderzucker mit etwas frischen Zitronensaft und stellt so eine Glasur her. Diese streicht ihr auf die noch warmen Schnecken.
    Tipp: Wenn ihr wirklich einen Thermomix zuhause stehen habt, dann macht euren Puderzucker selber. Ist in einer Minute gemacht und wenn ihr mal probiert werdet ihr feststellen, dass er süßer ist als gekaufter. Warum? Es fehlen die Zusatzstoffe… 😉

(Klick macht groß)

Ihr seht, dass meine Schnecken durch die Springform sehr hoch geworden sind. Wer lieber flachere und dafür breitere Schnecken mag, kann sie auch gut in eine richtig große Auflaufform setzen.

Zimtschnecken

Mich würde ja mal interessieren, ob von euch noch jemand einen Thermomix hat und ob ihr gerne wieder mal Rezepte dafür haben möchtet? Ich probiere wahnsinnig gerne neue Sachen aus und teile sie gerne mit euch, wenn Interesse besteht. 🙂

Jetzt aber erst mal frohes Backen, lasst euch die Zimtschnecken schmecken. Über eine Rückmeldung würde ich mich natürlich auch riesig freuen.

Herzliche Grüße
Sandra